Förderkonzept

1.1. Förderkonzept „Soziale Kompetenz“

Wir beobachten in den letzten Jahren verstärkt, dass ein Teil unserer Kinder keine oder nur wenige Regeln und Rituale für das Zusammenleben kennt. Dazu haben wir in einer Fortbildung verbindliche Unterrichtsinhalte festgelegt.

1.1.1. Regeln und Rituale des Schullebens

In einer Lehrerkonferenz wurden zehn Regeln und Rituale erarbeitet, die einer Vereinheitlichung der Erziehung in der Bodelschwinghschule dienen sollen. Diese Regeln hängen in jeder Klasse aus und werden zu Beginn eines jeden Schuljahres in allen Klassen wiederholt Je nach Klassenstufe sind die Regeln unterschiedlich ausführlich. Die vier wichtigsten Regeln wurden mit Sanktionen versehen, die jedoch so formuliert wurden, dass sie Spielraum für individuelle pädagogische Erziehungsmaßnahmen lassen. Diese Regeln wurden von der Schulkonferenz unserer Schule verabschiedet und sind für alle Lehrer und Schüler verbindlich. Zum schnelleren und besseren Verständnis wurden die Regeln durch Grafiken unterstützt, die sich die Kinder gut einprägen können. Weiterhin können die Regeln durch Farben gekennzeichnet werden (rot = Du tust nicht…/ Du darfst nicht…; grün = Wenn du…, dann…).

1.2. Förderkonzept „Lernen“

Grundlage des Förderkonzeptes sind die individuellen Förderpläne der einzelnen Schüler. Der überwiegende Teil der Fördermaßnahmen findet im Rahmen von Differenzierung statt

1.2.1. Innere Differenzierung

An Formen innerer Differenzierung sind zurzeit fest installiert:

1.2.2. Äußere Differenzierung

An Formen äußerer Differenzierung sind zurzeit installiert:

Alle Maßnahmen der äußeren Differenzierung sind abhängig von der tatsächlichen Versorgung der Bodelschwinghschule mit Lehrerstunden. So lange nur so viele Lehrpersonen wie Klassen im System vorhanden sind, sind zusätzliche Förderstunden im Rahmen äußerer Differenzierung nur am Ende des Schultages – mit entsprechend geringerem Erfolg - wenn überhaupt möglich. Bei hohem Krankenstand z.B. muss der Förderunterricht zugunsten der Grundversorgung mit Unterricht zurücktreten und sich auf die Angebote beschränken, die durch externe Kräfte angeboten werden.

1.2.3. Förderung rechenschwacher Kinder (Dyskalkulie)

Uns fällt bereits in den ersten Schulwochen auf, dass einige Schülerinnen und Schüler schnell die Freude am Mathematikunterricht verlieren. Wir halten es für notwendig, Schülerinnen und Schülern Versagens- und Frustrationserfahrungen in schulischen Bereichen, in denen sie nicht sein müssen, zu ersparen. Dazu gehört für uns die Fähigkeit, rechenschwache Kinder frühzeitig als solche zu erkennen und Möglichkeiten an der Hand zu haben, diesen Kindern und ihren Eltern Hilfen zu geben. Als Grundlage für unsere Arbeit haben wir folgende Teilbereiche ausgearbeitet:

  1. Symptomatik
  2. Die Welt der Mathematik rechenschwacher Kinder
  3. Wo liegen die Ursachen der Rechenschwäche?
  4. Praktische Übungen zur Arbeit mit rechenschwachen Kindern

Folgerungen für unsere schulische Arbeit:
Rechenschwache Kinder haben nur dann eine wirkliche Chance, ohne Probleme am Mathematikunterricht teilzunehmen, wenn ihre Schwäche sehr frühzeitig erkannt wird.
Das bedeutet für uns, dass wir mit den Erstklässlern in den ersten Schulwochen bereits diverse Diagnoseübungen durchführen. Durch die Sonderpädagogen an der Bodelschwinghschule im Rahmen der Inklusion werden Fördergruppen /-bänder angeboten und es wird sehr eng im Team mit der Klassenleitung unterrichtet.

1.2.4. Förderung lese-rechtschreibschwacher Schüler

In möglichst kleinen Lerngruppen (der Klassen 2, 3 und 4) werden die Schülerinnen und Schüler in den Randstunden gezielt mit entsprechenden Materialien in einer eigenen „LRS-Stunde“ durch eine speziell fortgebildete Lehrkraft gefördert.

1.2.5. Leseförderung

In unserer Schule hat die Leseförderung schon lange einen hohen Stellenwert. Durch die Beschäftigung mit Büchern erfolgt eine Auseinandersetzung mit den verschiedensten Lebensbereichen. Bücher vermitteln Informationen, regen zum Träumen an, machen Freude, lassen uns lachen und vieles mehr: „Lesen ist Kino im Kopf!“

1.1.1. Förderung der Sprachkompetenz bei Kindern mit Migrationshintergrund

Seit Jahren leistet der Internationale Arbeitskreis Arnsberg e. V. als Partner wertvolle Hilfe. An unserer Schule betreut eine Fachkraft Kinder mit Migrationshintergrund und mangelhaften Deutschkenntnissen. In Absprache mit ihr gehen wir dabei so vor, dass die Fachkraft in den Eingangsklassen im Team mit der Klassenleitung die Kinder zunächst im Klassenverband unterstützt, bevor sie sie im Rahmen äußerer Differenzierung in einer Kleingruppe zusammenfasst. In dieser Kleingruppe werden auch einheimische Kinder gefördert, die erhebliche sprachliche Defizite haben. Die Fachkraft arbeitet nach einem eigenen Plan in Form eines Deutschkurses klassenübergreifend. Hören, Sprechen und Lesen stehen dabei im Vordergrund.

1.1.2. Förderung der Medienkompetenz

Der Umgang mit Computern ist ein Teilbereich von Unterricht. Computer sind nicht das Zentrum unseres Lernens sondern wir können Computer für unser Lernen nutzen.

Unsere Grundschulkinder erleben den Computer als etwas Selbstverständliches. Schule heute muss das Medium Computer als Unterrichtsgegenstand aufnehmen, schon allein deshalb, weil Kinder in der Schule lernen müssen, dass ein Computer zu mehr taugt, als mit ihm wahllos durchs Internet zu surfen oder auf ihm Spiele zu installieren. Hierfür müssen wir in der Schule die Grundkenntnisse vermitteln,

1.2.5.1. Bewegungsförderung

In der Schule beschränkt sich die pädagogische Verantwortung für Bewegung, Spiel und Sport nicht nur auf den Sportunterricht. Ziel ist es, in den verschiedensten Schulsituationen Bewegung möglich zu machen und die dafür notwendigen Räume zu schaffen.

Wir möchten unseren Kindern die Möglichkeit geben, Bewegung zu erfahren als

Bewegungsmöglichkeiten im Klassenraum

Bewegungsmöglichkeiten in der Pausenhalle

1.2.5.1.1.1. Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof

Bewegungsmöglichkeiten auf dem Spielplatz
Auf den Schulhöfen der Bodelschwingh- und der Fröbelschule ist ein Stadtteilspielplatz errichtet, der sich in eine Bewegungslandschaft, einen Kleinkinderbereich und einen Ruhebereich gliedert. Durch versetzte Pausenzeiten kann der gesamt Schulhof und Spielplatz von jeder Schule genutzt werden.

Bewegungsmöglichkeiten im „Grünen Klassenzimmer“
Zwischen Schule und Turnhalle befindet sich ein eingezäunter Grünstreifen, das so genannte „Grüne Klassenzimmer“. Dieser Bereich kann für Unterricht im Freien genutzt werden – es muss aber noch eine Abschattung für den Sommer installiert werden. Besonderen Stellenwert hat er aber für das Bewegungsangebot im Nachmittagsbereich des Offen Ganztags.

1.2.5.1.1.2. Der “Walking Bus”

Walking-Bus

Um dem Sicherheitsbedürfnis von Eltern und Schülern auf dem Schulweg Rechnung zu tragen, wurde mit Beginn des Jahres 2010 ein „Walking Bus“ eingerichtet, der Kinder aus dem Einzugsbereich des Schreppenbergs ermuntern soll, den Schulweg in Begleitung von Eltern zu Fuß zu bewältigen. Der „Walking Bus“ besteht aus einer Gruppe von Grundschülern, die von begleitenden Erwachsenen („Busfahrer-/in“) entlang einer festgelegten Route gehen und unterwegs noch weitere „Fahrgäste“ an speziell ausgeschilderten Haltestellen einsammeln. Dabei gibt es mehrere Linien. Alle Beteiligten tragen reflektierende Sicherheitswesten. Der „Walking Bus“ bringt Kinder in Bewegung, fördert ihre Selbständigkeit und Kommunikation, so dass sie im Unterricht konzentrationsfähiger werden. Durch den reduzierten „Bringverkehr“ wird auch insgesamt das Verkehrsaufkommen an / vor unserer Schule reduziert.

AKTUELLES

25.06.2019
hitzefrei

26.06.2019
hitzefrei

08.07.2019
Schwimmfest

12.07.2019
letzter Schultag


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